Im Winter finden Wildvögel weniger Samen, Beeren und Insekten. Schnee und Frost decken vieles zu. Viele Gartenbesitzer füttern deshalb zu – und freuen sich über Meisen, Finken, Kleiber und Amseln am Futterplatz. Hier lesen Sie, welches Futter sich im Winter eignet, was nicht in den Futterspender gehört und wie Sie die Futterstelle sauber halten.
Welches Futter eignet sich im Winter?
Im Winter bevorzugen viele Gartenvögel energiereiches, fetthaltiges Futter: schwarze Sonnenblumenkerne, Fettfutter und Meisenknödel, ungesalzene Erdnüsse und Einzelsaaten wie Hirse. Weichfutterfresser wie Amseln und Rotkehlchen nehmen Haferflocken, Obst und getrocknete Insekten.
1. Schwarze Sonnenblumenkerne
Schwarze Sonnenblumenkerne haben eine dünne Schale und einen hohen Fettgehalt. Meisen, Finken, Kleiber und Spechte öffnen sie leicht. Wer weniger Schalen unter dem Futterplatz möchte, greift zu geschälten Kernen.
2. Fettfutter und Meisenknödel
Fettfutter ist eine Mischung aus Fett und Körnern. Meisen, Kleiber und Spechte fressen es gern. Lose gibt es zum Beispiel Eurital Fettfutter schalenlos für Futterspender und Futterhäuser, in fester Form Panto Meisenknödel. Entfernen Sie das Netz und legen Sie die Knödel in einen Knödelhalter. So verfangen sich keine Vogelfüße in den Maschen.
3. Ungesalzene Erdnüsse
Erdnüsse sind reich an Fett und Eiweiß. Meisen, Kleiber und Spechte holen sie gern aus einem Erdnussspender. Bieten Sie nur ungesalzene und ungewürzte Erdnüsse an.
4. Hirse, Haferflocken und weitere Einzelsaaten
Spatzen, Ammern und Tauben fressen gern am Boden oder auf dem Futterbrett. Für sie eignen sich Hirse, Weizen und Haferflocken. Eine Auswahl finden Sie bei den Einzelsaaten für Wild- und Gartenvögel. Streuen Sie das Futter auf eine schneefreie, trockene Fläche oder ein Futterbrett.
5. Obst und Insekten
Amseln, Drosseln und Rotkehlchen fressen keine harten Körner. Sie nehmen weiche Äpfel, eingeweichte Rosinen, Haferflocken und getrocknete Insekten. Legen Sie das Futter am besten auf ein erhöhtes Brett oder in eine flache Schale.
Was gehört nicht ins Vogelfutter?
- Brot und Gebäck: Es quillt auf und liefert kaum, was Vögel brauchen.
- Gesalzenes und Gewürztes: Chips, gesalzene Nüsse und Speisereste gehören nicht an den Futterplatz.
- Milchprodukte und Fleisch: Sie sind kein Vogelfutter und verderben schnell.
- Bratfett und Speisefett mit Gewürzen: Verwenden Sie für selbst gemachte Knödel reines, ungewürztes Fett.
- Feuchtes oder verdorbenes Futter: Verklumpte oder alte Reste entfernen und entsorgen.
So halten Sie die Futterstelle sauber
- Futtersilos und Spender verwenden, in denen das Futter trocken bleibt und die Vögel nicht im Futter stehen.
- Nur so viel nachfüllen, wie bis zum Abend gefressen wird.
- Reste und Kot regelmäßig entfernen, Futterhäuser mit heißem Wasser reinigen.
- Frisches Wasser in einer flachen Schale anbieten und bei Frost täglich wechseln.
- Den Futterplatz so wählen, dass Katzen sich nicht unbemerkt nähern können.
Fazit
Im Winter sind Sonnenblumenkerne, Fettfutter, Meisenknödel, ungesalzene Erdnüsse und Einzelsaaten die wichtigsten Futterarten für Gartenvögel. Bieten Sie mehrere Sorten an, halten Sie den Futterplatz sauber und trocken und füllen Sie regelmäßig nach. Alles für die Winterfütterung finden Sie im Bereich Wildvögel.